|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Axel Springer Umsatz und adjustiertes EBITDA den Erwartungen entsprechend 02.03.2011
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Jochen Reichert, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von Axel Springer (ISIN DE0005501357 / WKN 550135) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die für das Geschäftsjahr 2010 berichteten Zahlen zum Umsatz und zum adjustierten EBITDA würden im Rahmen der Erwartungen liegen:
- Der Konzern-Umsatz habe sich um 11% (organisches Wachstum: +3,5%) auf EUR 2,83 Mrd. (Warburg Research-Erwartungen: EUR 2,82 Mrd.) erhöht. Hauptwachstumstreiber seien Digitale Medien (insbesondere starke Nachfrage für Online-Werbung und klassifizierte Marktplätze) und Print International gewesen. Ferner sei der Konzernumsatz durch Konsolidierungseffekte (JV mit Ringier) und die Übernahme von buyat (Performance Marketing) beeinflusst worden.
- Das adjustierte EBITDA des Konzerns sei um 53% auf EUR 510 Mio. gewachsen (Warburg Research-Erwartungen: EUR 506 Mio.). Wesentliche Faktoren für die starke Erholung der operativen Ergebnisse seien: Kostendisziplin in den Segmenten Zeitungen National (adjustiertes EBITDA +22% auf EUR 296 Mio. vs. Warburg Research-Erwartungen: EUR 301 Mio.) und Zeitschriften National (adjustiertes EBITDA +84% auf EUR 101 Mio. vs. Warburg Research-Erwartungen: EUR 97 Mio.), strukturelles Wachstum bei Digitalen Medien (berichtet: EUR 86 Mio. vs. Warburg Research-Erwartungen EUR 75 Mio.) und Turnaround und Konsolidierungseffekte (H2/2010: EUR 25 Mio.) bei Print International.
Der konsolidierte Jahresüberschuss habe bei EUR 274 Mio. und damit unter der Schätzung von EUR 297 Mio. gelegen. Die Abweichung sei vor allem auf einmalige Steuereffekte in Q4 von EUR 10 Mio. und eine Abschreibung einer Finanzanlage von EUR 21 Mio. (Beteiligung an Prinovis) zurückzuführen.
Für das Geschäftsjahr 2011 sehe Axel Springer nur eine leichte Steigerung des adjustiertes EBITDAs (Warburg Research-Erwartungen: EUR 550 Mio.) bedingt durch einen Rückgang bei Zeitungen National und Zeitschriften National sowie einen Anstieg bei Print International und Digitalen Medien.
Der Ausblick für Zeitungen National sei überraschend. Die Analystenschätzungen würden Preiserhöhungen für verschiedene Zeitungen in 2011 antizipieren. Der Preiseffekt sollte den erwarteten Rückgang der verkauften Auflage überkompensieren. Eine Erklärung könnten höhere Papierpreise gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 sein.
Im Geschäftsjahr 2011 werde es wieder Konsolidierungseffekte geben (JV mit Ringier sei per Juli 2010 konsolidiert worden). Damit deute die Guidance implizit an, dass das adjustierte EBITDA auf Konzernebene im Vergleich zum Geschäftsjahr 2010 nahezu stabil bleibe.
Mit Raum für Preiserhöhungen im Print-Geschäft, strukturellem Wachstum in bei Online-Werbung und den klassifizierten Marktplätzen sowie Rückenwind durch die Erholung der Wirtschaft scheine der Ausblick zu konservativ zu sein.
Insgesamt habe Axel Springer ein Geschäftsjahr 2010 wie erwartet berichtet. Der Ausblick für 2011 scheine angesichts der oben genannten Gründe zu vorsichtig zu sein. Die Schätzungen würden vorerst unverändert bleiben und würden nach der Telefonkonferenz abgestimmt. Der heutige starke Aktienkursrückgang scheine die Folge der Lücke zwischen den Erwartungen der Analysten für das GJ/2011 (adjustiertes EBITDA ca. EUR 565 Mio.) und Axel Springers Ausblick für das GJ/2011 zu sein.
Das Rating "kaufen" für die Axel Springer-Aktie und das DCF-basierte Kursziel von EUR 144 (fairer Wert SOTP: EUR 149) werden von den Analysten von Warburg Research auf Basis der genannten Argumente bestätigt. Der starke Kursrückgang sollte eine gute Einstiegsmöglichkeit in die Aktie sein. (Analyse vom 02.03.2011) (02.03.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|